
Am heutigen Montag, dem 29. Juni, setzt sich das Schultheater-Festival 2026 in Köln fort: Mehrere Schulen aus der Stadt und der Region zeigen im Theater- und Zirkuspädagogischen Zentrum LATIBUL ihre selbst entwickelten Bühnenproduktionen. Auf dem Programm stehen unter anderem die Inszenierung „Zwischen den Welten" der Lise-Meitner-Gesamtschule, „Headless" der LVR Anna-Freud-Schule und der Gesamtschule Brühl sowie eine an Schiller angelehnte Fassung von „Wilhelm Tell". Das Schultheater-Festival bietet Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen die Möglichkeit, selbst geschriebene oder adaptierte Stücke vor einem echten Publikum aufzuführen – oft zu Themen, die junge Menschen heute bewegen, von Identität und Zugehörigkeit bis zu gesellschaftlichen Umbrüchen. Die Aufführungen entstehen meist im Rahmen von Theater-AGs oder im Unterricht und werden von Theaterpädagoginnen und -pädagogen begleitet. Für Familien mit Kindern an weiterführenden Schulen in Köln und im Umland ist das Festival eine gute Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen der schulischen Theaterarbeit zu blicken – und zu erleben, wie ernsthaft und kreativ Jugendliche sich mit komplexen Themen auseinandersetzen. Gerade für Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte bietet Theaterarbeit häufig einen niedrigschwelligen Zugang, um die eigene Sprache, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen vor Publikum zu stärken. Die genauen Spielzeiten und weitere teilnehmende Schulen sind über das Programm des LATIBUL sowie die beteiligten Schulen zu erfahren.



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