
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko, den USA und Kanada stellt Fans in Nordrhein-Westfalen vor eine besondere Herausforderung: Durch die Zeitverschiebung beginnen viele Spiele erst mitten in der Nacht nach deutscher Zeit. Ein zentrales, städtisch organisiertes Rudelgucken wie zur Heim-EM 2024 wird es deshalb in dieser Form nicht geben. Trotzdem haben zahlreiche Städte, Kneipen und Biergärten in NRW eigene Public-Viewing-Angebote auf die Beine gestellt. In Dortmund hat die Stadt kurzfristig ein größeres Public Viewing im Hafengarten angekündigt, nachdem zunächst nur kleinere Angebote geplant waren. In Köln zeigen unter anderem das Lokal Gottes Grüne Wiese und mehrere Brauhäuser und Kneipen in der Altstadt sowie am Rheinufer die Spiele auf Großleinwänden. Düsseldorf setzt mit Open-Air-Viewing an der Rheinuferpromenade und in den Kasematten auf die malerische Lage am Fluss, während in Mülheim an der Ruhr Veranstaltungen wie der „WM.Living.Room" speziell für alle Deutschland-Spiele werben. Ein Beschluss erlaubt es vielen Locations ausnahmsweise, Public Viewing auch nach 22 Uhr fortzusetzen – eine wichtige Erleichterung angesichts der späten Anstoßzeiten vieler Partien. Wer ein bestimmtes Spiel verfolgen möchte, sollte sich allerdings vorab bei der jeweiligen Location informieren, da nicht jede Kneipe alle Begegnungen zeigt. Für viele Familien mit türkischen Wurzeln in NRW ist die Fußball-WM traditionell ein verbindendes Ereignis quer durch Generationen – ob beim gemeinsamen Verfolgen der Spiele zuhause oder beim Treffen mit Freundinnen und Freunden in einer der zahlreichen Public-Viewing-Locations im ganzen Bundesland.



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