
Eine ausgeprägte Hitzewelle hat in den vergangenen Tagen weite Teile Nordrhein-Westfalens erfasst. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für das gesamte Dortmunder Stadtgebiet und weite Teile des Landes von Mittwoch, dem 24. Juni, bis Sonntag, dem 28. Juni, eine Warnung vor extremer Wärmebelastung herausgegeben. Auch im Ruhrgebiet, am Niederrhein, im Rheinland und in der Eifel meldeten Wetterstationen tagelang hochsommerliche Temperaturen. Städte wie Dortmund aktivierten in dieser Phase ihren Hitzeaktionsplan, der Bürgerinnen und Bürgern hilft, sich bei hohen Temperaturen richtig zu verhalten – etwa durch Hinweise zu ausreichender Flüssigkeitszufuhr, Schattenplätzen und besonderer Vorsicht für ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen. Gleichzeitig meldete der Rettungsdienst in mehreren Regionen eine erhöhte Auslastung, da Hitzeerschöpfung und Kreislaufprobleme während der Belastungsphase deutlich zunahmen. Für das Wochenende kündigte der Wetterdienst zudem eine Wetterumstellung an: Nach den heißen Tagen wird mit teils schweren Gewittern gerechnet, die örtlich zu Starkregen und Sturmböen führen können. Meteorologen empfehlen, lose Gegenstände im Außenbereich zu sichern und aktuelle Wetterwarnungen im Blick zu behalten. Auch wenn die Eifel mit ihren bewaldeten Höhenlagen oft etwas kühlere Temperaturen als das Rheintal oder das Ruhrgebiet verzeichnet, blieb die Region von der allgemeinen Hitzewelle nicht verschont. Familien in Nettersheim und Umgebung taten gut daran, in den heißesten Stunden des Tages schattige Wanderwege zu wählen und ausreichend zu trinken – ein Rat, der für die gesamte Bevölkerung Nordrhein-Westfalens gilt.



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